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Leistungsprüfstand
Powercommander
Vergaser - Modelle
Kolben
Warum Powercommander ?

Warum Powercommander? Die Erklärung...

In der "pre injektion era" - also bevor elektronische Einspritzanlagen bei den Motorrädern Einzug hielten, wurde nach der Montage einer anderen Auspuffanlage oder Luftfilters bzw. Ansaugtrichter die Vergaserbestückung angepasst, damit der Motor standfest bleibt. Also Vergaser raus und Düsen wechseln, oft mehrfach, bis alles stimmt. "Abstimmung" heißt das Zauberwort.
Wer hierbei geschludert hatte, konnte sich unter Umständen bei der ersten Vollgasfahrt auf einen Motorschaden einstellen.
Hinzu kommt, dass damals wie heute alle Motorräder, die für Straßenzulassung gedacht sind, für einen imaginären "Standartfahrer" sowie für Geräusch- und Abgaswerte, optimiert sind, damit sie die mittlerweile strengen Zulassungsnormen passieren können und absolut von Jedermann (und Frau) zu bedienen sind.
Wer sein Motorrad aber verändern oder verbessern will oder nur des Designs wegen eine andere Auspuffanlage montiert, der merkt schnell, dass sich Leistungsabgabe und Drehmomentverlauf wandeln. Und das nicht selten zum Schlechteren hin.

Also:
Vergaser raus, Düsen wechseln, wieder einbauen, einstellen, testen.
Vergaser raus, Düsen wechseln, wieder einbauen, einstellen, testen.
Vergaser raus, Düsen wechseln, wieder einbauen, einstellen, testen.
So lange, bis das Kraftstoff-/Luft-Gemisch in allen Bereichen genau passt und der Motor optimal läuft.




 

Wenn dazu jedes Mal Verkleidung, Tank, Luftfilterkasten, Bowdenzüge etc. demontiert werden müssen, hat man echt zu tun.

Bei modernen Motorrädern mit Einspritzanlagen ist das ungleich einfacher:
Powercommander montieren und danach zum Verändern des Gemischs nur noch das Notebook oder Palm anstöpseln, umprogrammieren, fertig. Ohne einen Schraubenschlüssel in die Hand zu nehmen ist innerhalb von einer Minute das "Mapping" verändert.
Und: Wer ab und an mal auf die Rennstrecke will, kann in der Boxengasse das Renstreckenmapping laden und anschließend ratzfatz wieder auf Straßenbetrieb und / oder Originalmmapping umstellen.




 

Auch ohne Eingriff in den Motor oder dessen Peripherie können Sie vom PowerCommander profitieren!



Durch die mögliche Feinabstimmung der Einspritzanlage kann das Ansprechverhalten sowie Leistung und Drehmoment bei vielen Modellen zu verbessert werden:
- Bajuwarischen Boxern wird das Ruckeln abgewöhnt,
- das Loch beim Beschleunigen eines Reihenvierers verschwindet,
- Benzinverbrauch wird gesenkt,
- der Motor wird nicht mehr übermäßig heiß,
- zieht aber besser…



Es können keine Beschädigungen an der Elektronik durch den Power-Commander entstehen, da sämtliche Programmiervorgänge nur im P.C. selbst stattfinden.
Ebenfalls lässt sich jederzeit die "0-Kurve" laden oder der Powercommander entfernen, um den Serienzustand wieder herzustellen.
Das ist ein riesengroßer Vorteil, wenn auf Original zurückgebaut wird.
Letztlich ist der Powercommander ein Werkzeug zur Abstimmung der Einspritzung.

Bei größeren Umbaumaßnahmen am Motor selbst oder dessen Peripherie geht kein Weg mehr am Powercommander vorbei um optimales Drehmoment und Leistung zu erzielen und Motorschäden zu vermeiden.




 

Natürlich: Dabei treten Vorgaben wie Abgas- und Geräuschwerte in den Hintergrund (was nicht unbedingt eine Verschlechterung beinhaltet), genommen erlischt die allgemeine Betriebserlaubnis.
Aber: Ein Motor der optimal läuft, braucht in der Regel weniger Kraftstoff um die gleiche Leistung zu erzielen und macht mehr Spaß.
In Punkto Umweltbelastung ist sowieso jeder Kilometer der nicht unbedingt gefahren werden muss, schädlicher für unsere Umwelt als 5 Stunden Dauerfernsehen.

Und warum fahren wir doch am Sonntag?
Weil es keinen schöneren Weg gibt, um Benzin zu verbrennen.



Optimierung der Einspritzanlagen
Kawasaki ZX10R 200 PS