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Kein Serienmotorrad entwickelt die Leistung, für die es konzipiert wurde. Zu viele Faktoren wie Abgas- und Geräuschbeschränkung bremsen die Ursprungsleistung aus.
Unser Bestreben ist es, die Beschränkungen zu eliminieren und Leistung sowie Drehmoment zu optimieren.
Sie werden Ihren Motor nicht mehr wiedererkennen.





Ziel des Tunens

..ist nicht immer die maximale Leistungsausbeute!

Eine Moto Guzzi aus den Endziebzigern oder den ersten 80ern verträgt schwerlich mehr als 90 PS ohne starke Modifizierung von Fahrwerk und Bremse, zumal Motorgehäuse, Getriebe und Endantrieb überfordert wären und zumindest modifiziert werden müssten. Was die Sache erheblich verteuern würde.
Und: Das Teil soll eine schöne, alte Guzzi bleiben.
Standfest, problemlos und sozialverträglich.

Das Beispiel Bandit 1200 ist das typische Standard-Modell von dem, was sinnvoll ist:
Ein mehr oder weniger durchschnittlicher Fahrer verlangt nach mehr Leistung um seinen Kollegen auf technisch aufwendigeren Motorrädern nach zu kommen.
Das Ganze soll fahrbar und bezahlbar bleiben.
Hier ist die Optimierung der Fahrwerkskomponenten der wichtigste Punkt im Lastenheft nach der Eingrenzung des finanziellen Budgets. An 2. Stelle steht eine Drehmomentoptimierung des Motors (die unweigerlich einige Mehr-PS abwirft). So dürfen ruhig die letzten 2-3 PS entfallen, wenn dafür die Alltagstauglichkeit verbessert oder zumindest erhalten bleibt.

Klar, Leistung ist gewünscht.
Bloß: Ab einer gewissen Leistungssteigerung ist ein weiteres Plus nur auf Kosten der Alltagstauglichkeit und/oder des Gelbeutels machbar.

zur Alltagstauglichkeit zählen Begriffe wie:
- Drehmomentverlauf
- Start- und Kaltlaufverhalten
- Leistungsentfaltung, Fahrbarkeit
- Kraftstoff- und Ölverbrauch
- Wartungsaufwand
- Standfestigkeit

Was nützt dem Landstrassenheizer eine Leistung von 160 oder 170 PS ?
Solche Leistungen sind - meiner Meinung nach - nur noch von "mehr als mutigen Charakteren" auf topfebenen Strassen, sprich Autobahnen, wirklich verwertbar.
Der Zustand unserer saarländischen Landstrassen lässt sowas seit Jahren nicht mehr zu. Und der wachsende Verkehr wohl auch nicht.

Weiteres Argument:
Papa Staat läßt uns immer weniger Taschengeld für unser Hobby zur Verfügung.
Die kleine Kasse, die uns bleibt, muß daher geschont werden. Die Leute, die nicht auf jede Öhre achten müssen, werden (leider) immer seltener.

Na, bevor ich jetzt noch 3-7 Argumente aufführe:
Der Wolf im Schafspelz sollte nicht zu böse werden, denn sonst reicht das Taschengeld nicht mehr aus, um Sprit rein zu kippen und/oder das Motorrad selbst würde mehr Konzentration abverlangen als die Strasse.

Ich bin der Meinung, dass moderne Motorräder über mehr als ausreichend Leistung verfügen. Ein sinnvolles Optimieren der Fahrzeuge - vor allem für den Einsatz auf der Straße wo völlig andere Bedingungen als auf der Rennstrecke herrschen - bringt dem Fahrer meist mehr. Andere Parameter müssen berücksichtigt, andere Abstimmungen müssen gefunden werden, oft bringen die "super" Racing-Parts eher eine Verschlimmbesserung die anfälliger oder gar langsamer macht.
Das beste Ergebnis stellt sich meist schon durch Ausnutzen des schon ab Werk schlummernden Potentials ein:
Genaues Anpassen des Motorrades an den Fahrer, ein "Befreien" und auf Drehmoment Trimmen des Motors plus eine optimierte Fahrwerkseinstellung mit einigen wenigen ausgesuchten, hochwertigen und auch tauglichen Teilen sind die Grundlage unserer Umbauten. Es ist oft erstaunlich, was so noch zu finden ist. Sollte dies nicht reichen, ist unsere Trickkiste noch sehr tief. Redet mit uns. Wir finden für Euch die ganz persönliche und somit optimale Lösung.