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oft gestellte Fragen
Leistung

Wo liegt denn der Unterschied zwischen...

Hinterradleistung
Kupplungsleistung
Motorleistung



 

In den Fahrzeugpapieren wird die Motorleistung - gemessen an der Kurbelwelle - angegeben.
Als "ungefährer Faktor" werden 3% als Verlustleistung zwischen Kurbelwelle und Kupplung angenommen. So jedenfalls rechnet der TÜV.

Die Kupplungsleistung ist jener Wert, der von modernen Leistungsprüfständen errechnet werden kann. Dazu wird die Hinterradleistung gemessen, dann die Kupplung gezogen und der noch verbleibende Rollwiderstand bei genau der Rollendrehzahl gemessen, bei der die maximale Leistung angelegen hatte.
Das Ergebnis wird zur gemessenen Leistung addiert und die Leistungskurve neu berechnet. Hier können Bedienfehler das Ergebnis verfälschen, was von manchen "Tunern" gern genutzt wird. Das Ergebnis der Hinterradmessung bleibt jedoch davon verschont, da hier die reine Messung zählt und nichts gerechnet wird.
Serienmotorräder mit intaktem Antriebsstrang gehen etwa 6-12 PS, (Kardanmodellen zwischen 10 und 15 PS) zwischen Kupplung und Hinterrad verloren.

Also:
Wenn eine 600er Bandit mit 78 PS angegeben ist, sollten an der Kupplung noch 75,7 PS und am Hinterrad noch ca. 66 PS anliegen.
Eine gemessene GSF600S Bandit von 2002, die vor der Vergaserabstimmung 74 PS an der Kupplung leistete (also 76 an der Kurbelwelle) und nun 84,4 drückt, leistet an der Kurbelwelle jetzt rund 87 PS.
Das sind 11 PS mehr als vorher und 9 PS mehr als die Herstellerangabe.

Hinterradleistung + Verlust im Antriebsstrang + 3% = Kurbelwellenleistung



Eine Hinterradmessung liegt immer dann vor, wenn die Leistung am Ende der Messung
unter den 0-Wert der y-Achse fällt.





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